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Solltest du Samsara schauen?

Für wen es passt, für wen nicht und was drinsteckt. Keine Bewertungen, keine Punkte.

Samsara

Doku · 2011

Das Sanskrit-Wort SAMSARA bezeichnet das sich unaufhörlich drehende Rad des Lebens, den ewigen Kreislauf des Entstehens und Vergehens. SAMSARA nimmt die Zuschauer mit auf eine unvergessliche Reise durch traumhafte Landschaften zu buddhistischen Mönchen, balinesischen Tänzern, hinter die Mauern eines Gefängnisses und einer Waffenfabrik, zu heiligen Stätten und zu von den Menschen und der Industrialisierung zerstörten Gebieten bis hin zu den Gläubigen nach Mekka. Geburt und Tod, Tradition und Moderne, Glaube und Hoffnung, Kampf und Vergebung - die Kamera verdeutlicht die Gegensätze und Spannungsverhältnisse, die unser Dasein heute bestimmen. Die ausdrucksstarken, bis ins kleinste Detail durchkomponierten Aufnahmen von SAMSARA illustrieren prägnant, inwieweit unser Lebenszyklus dem Rhythmus unseres Planeten (noch) entspricht. Die Welt, wie man sie noch nie gesehen oder gedacht hat - eine unvergessliche Reise zu den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt und vor allem in die eigene Seele.

Die Seiten von Samsara

  • Mönche, die ein Sandmandala legen
  • Pilger, die in Mekka kreisen, von oben gesehen
  • Eine Fließbandproduktion von Hühnern

Samsara passt zu dir, wenn…

  • du Bilder aus fünfundzwanzig Ländern willst, gedreht auf 70-mm-Film.
  • du dich vor Tempeln, Wüsten und Fabrikhallen klein fühlen willst.
  • du Landschaften und Tiere magst, ohne dass eine Stimme dir sagt, was du denken sollst.

Samsara passt nicht zu dir, wenn…

  • du Menschen reden hören willst, aber im ganzen Film kein einziges Wort fällt.
  • du ein Fließband mit lebenden Tieren nicht ansehen kannst.
  • du Tempo brauchst und keinen langsamen Schwenk über Ruinen.

Themen: der Kreislauf · die Arbeit · der Glaube

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