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Solltest du Gefangen in der Traumfabrik schauen?

Für wen es passt, für wen nicht und was drinsteckt. Keine Bewertungen, keine Punkte.

Gefangen in der Traumfabrik

Doku · 1996

Hollywood war schon immer ziemlich queer! Doch bis 1968 verbot ein konservativer Produktionscode die offene Darstellung von Schwulen und Lesben auf der Leinwand. Kreative Filmemacher schafften es trotzdem immer wieder, schwules und lesbisches Begehren auf die Leinwand zu bringen – mal verschlüsselt und nur für Eigeweihte erkennbar, mal beeindruckend direkt und eigentlich unübersehbar. In den 1970ern löste sich das queere Kino allmählich von den Restriktionen ehe mit dem „New Queer Cinema“ ab Ende der 1980er Jahre eine große Bandbreite von nicht-heteronormativen Perspektiven und Lebenserfahrungen den Weg zu Filmfestivals und ins Kino fand.

Die Seiten von Gefangen in der Traumfabrik

  • Hundert Jahre schwule Figuren auf der Leinwand
  • Ausschnitte aus mehr als hundert Hollywoodfilmen
  • Schauspieler und Autoren, die zurückblicken

Gefangen in der Traumfabrik passt zu dir, wenn…

  • du gern ein Jahrhundert Hollywood durch eine einzige Linse siehst.
  • du Schauspieler und Autoren erzählen hören willst, was direkt vor aller Augen versteckt war.
  • du Ausschnitte aus dem klassischen Hollywood und den Subtext zwischen den Zeilen liebst.

Gefangen in der Traumfabrik passt nicht zu dir, wenn…

  • du den Überblick verlierst, wenn Ausschnitte aus über hundert Filmen nacheinander vorbeiziehen.
  • du Jahrzehnte verspotteter oder getöteter schwuler Figuren lieber nicht noch einmal sehen willst.

Themen: die Repräsentation · die Zensur · die Identität

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